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Story-Writer
    Nürnberg

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Carmen und Sebastian
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Datum:18.07.24 20:07 IP: gespeichert
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Hallo, liebe Leser! Falls es euch schwerfällt, eure liebgewonnene Latexsklavin, oder neuerdings -verlobte zu vergessen, dann kommt hier etwas für euch:
(Die nachfolgende Geschichte knüpft unmittelbar an die Geschehnisse in 'Latexsklavin Carmen' an.)
Auf zum neuen Zuhause!
Sebastian räusperte sich laut. „Latexverlobte?“, sagte er mit strenger Stimme.
Erschrocken sah ich ihn an. „Ja, mein Verlobter?“ fragte ich unsicher. Ich hatte doch nichts falsch gemacht, warum sprach Sebi plötzlich in diesem ernsten Ton mit mir?
In einen deutlich sanfteren Tonfall meinte er zu mir: „Carmen, ich liebe dich wirklich sehr. Aber du warst mir gerade etwas zu vorlaut. Ich glaube, wir sollten jetzt gleich ein paar Dinge zwischen uns klarstellen. Ich denke, im Normalfall sind wir in unserer Beziehung durchaus zwei einander ebenbürtige Partner. Das ändert sich allerdings vorrübergehend, solange du entweder deine Uniform, oder eventuell später deine Keuschheitsunterwäsche trägst. Dann erwarte ich, dass dein Ton und dein gesamtes Verhalten mir gegenüber eine Spur zurückhaltender und respektvoller sind. Die Anrede ‚mein Verlobter‘ empfinde ich in dem Zusammenhang als angemessen. Sollte ich hingegen in mein Zorro-Kostüm steigen, dann darfst du mit mir umspringen, wie es dir gefällt, unabhängig davon, welche Kleidung du zu diesem Zeitpunkt anhast. – Wärst du mit dieser Regelung einverstanden?“
Irgendwie gefiel mir das. Zum einen die Regel an sich, und zum anderen auch die Art und Weise, wie er mit mir sprach. Ein wohliger Schauer lief mir den Rücken runter. Vermutlich war ich zu sehr Sub, um mir etwas Anderes zu wünschen. „Ja, mein Verlobter, ich akzeptiere diese Regel und verspreche, mich in Zukunft daran zu halten. Ich möchte mich für meine respektlose Aussage von eben bei dir entschuldigen. Gibt es noch weitere Regeln, die ich beachten soll?“
„Ja, eine Regel, eigentlich ist es mehr ein Anliegen, hätte ich noch. Natürlich steht es dir – zumindest aktuell noch – frei, dich selbst in deinen Latexgefängnis einzusperren, wann immer du den Drang dazu verspürst. Aber ich möchte derjenige sein, der entscheidet, wann du den Anzug wieder ausziehst. Das heißt: Wenn ich zu dir sage, dass du ihn ablegen sollst, dann legst du ihn ab; ohne Widerworte. Darüber hinaus darf der sogenannte Notfallknopf an deinem Rucksack ausschließlich in Gefahrensituationen benutzt werden.“
Ich nickte. „Verstanden, mein Verlobter. Du kannst unbesorgt sein. Die Sirene, die ertönt, sobald dieser Knopf gedrückt wird, ist so schrecklich laut, den lasse ich ganz bestimmt in Ruhe, außer es geht gar nicht anders. – Ist es mir gestattet, eine Frage zu stellen?“
„Das war aber bereits schon eine Frage, oder?“, erwiderte Sebi grinsend. „Kleiner Scherz. Du darfst jederzeit mit mir reden oder mich etwas fragen, ohne vorher extra um Erlaubnis zu bitten. Es war mir nur wichtig, festzulegen, wie du mit mir sprichst. Also, zurück zu deiner Frage: Was möchtest du denn wissen?“
„Eigentlich bin ich bis jetzt davon ausgegangen, dass ich dich umarmen und mit dir kuscheln darf, wann immer ich die Lust dazu verspüre. Oder gibt es Zeiten, in denen du das nicht wünschst, mein Verlobter?“
Lächelnd nahm Sebastian mich in den Arm und drückte mich. „Na klar! Du darfst jederzeit mit mir kuscheln. Nur, falls ich gerade mit einer Bohrmaschine, einem Winkelschleifer, einer Kreissäge oder einer Axt arbeite, dann solltest du mich zumindest vorher kurz warnen.“
„In Ordnung, mein Verlobter!“, stimmte ich zu. „Ich hoffe, ich kann mich dann auch beherrschen. – Vielleicht solltest du mich in dem Fall lieber vorher fesseln?“
Sebi fing an zu lachen. „Das ist eine hervorragende Idee. Und ein gutes Stichwort. Ich – oder wir – hätten beinahe etwas vergessen, aus deinem Zimmer mitzunehmen. Eine Sache vermisse ich nämlich noch an dir.“
Angestrengt überlegte ich, was das sein könnte. Mein Verlobungsring steckte an meinem Finger, die Rose, die er mir geschenkt hatte, hatte ich ebenfalls dabei. Meinen Plüschhund meinte er bestimmt nicht. Trotzdem hatte ich den Eindruck, Sebastian erwartete von mir, dass ich wusste, wovon er sprach.
Mein Zukünftiger zeigt auf die Stelle, wo meine Fesselplatte und die Unterarmgehstützen geparkt waren. „Eigentlich kenne ich dich fast ausschließlich mit dieser Platte an den Füßen. Bist du so lieb und schnallst sie dir an?“
Das Fesselbrett konnte ich noch nie wirklich toll leiden, und Sebi war das eigentlich auch hinlänglich bekannt, wenngleich das Tragen dieser Platte die Voraussetzung dafür war, dass sich der Keuschheitsverschluss in meinem Schritt öffnen ließ. Dennoch gehorchte ich. Nicht nur, weil ich diesen wundervollen Tag nicht wegen einer Lappalie kaputt machen wollte, sondern auch, weil Sebi mich so nett darum gebeten hatte. Natürlich war mir klar, dass das von ihm nicht lediglich als Bitte gemeint war. Das lehrte mich, nicht mehr ganz so vorlaut zu sein, während ich in meiner Verlobtenkluft eingesperrt war.
Nachdem ich meine beiden Stiefel mit der Fesselplatte verbunden und meine Krücken in die Hände genommen hatte, drehte ich mich zu Sebastian um. „Mein Verlobter, ich glaube, jetzt bin ich wirklich fertig. Nimmst du bitte die Plattenablage mit? Die brauche ich, falls du mir irgendwann später einmal gestatten willst, das Fesselbrett wieder von meinen Füßen zu entfernen.“
„Selbstverständlich.“ Sebastian ging an mir vorbei, um meiner Bitte nachzukommen. Dabei gab er mir einen Klapps auf den latexüberzogenen Hintern.
Wenig später, auf dem Weg zu seinem Auto, einem Audi Avant, fragte mich Sebi: „Wo möchtest du einsteigen? Beifahrertür oder Kofferraum? Ich meine das durchaus ernst. Wo wäre es bequemer für dich? Neulich, als wir zum Eichenwaldsee gefahren sind, ist mir aufgefallen, dass du Schwierigkeiten hast, entspannt im Auto zu sitzen, wegen des Tornisters auf deinem Rücken. Jetzt im Feierabendverkehr werden wir bestimmt mehr als eine Dreiviertelstunde bis nach Hause brauchen.“
„Oh, danke für den Hinweis, mein Verlobter. Echt lieb von dir, mich zu fragen, wo, oder besser gesagt, wie, ich mitfahren möchte. Ich glaube, im Hogtie gefesselt im Kofferraum wäre in der Tat bequemer für mich. Und gleichzeitig standesgemäßer, findest du nicht auch?“
Sebi lachte schallend. „Na dann, Latexverlobte, klettere bitte da hinten hinein. Ist vielleicht sowieso sicherer, vor allem für die anderen Verkehrsteilnehmer. Ansonsten bestünde nämlich die Gefahr, dass es unterwegs ein Autofahrer rechts neben uns vorzieht, dich anzustarren, anstatt auf den Verkehr vor sich zu achten.“
Bevor wir losfuhren, startete mein Liebster noch Oskars Verwöhnprogramm.
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Das war es für heute. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt...
Eure Carmen
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 20.07.24 um 11:08 geändert
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Sklave/KG-Träger
  Europa

Beiträge: 193
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RE: Carmen und Sebastian
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Datum:19.07.24 07:30 IP: gespeichert
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Bin schon neugierig und freue mich auf die Fortsetzung Miederträgerin, Latexliebhaberin, Regenmantelträgerin.
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| andreas |
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Stamm-Gast
 

Beiträge: 271
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RE: Carmen und Sebastian
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Datum:19.07.24 13:13 IP: gespeichert
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Ich freue mich sehr, dass es weitergeht und bin gespannt auf die weiten Abenteuer.
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Sklavenhalter
   Norddeutschland
 Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.
Beiträge: 846
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RE: Carmen und Sebastian
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Datum:19.07.24 14:55 IP: gespeichert
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Schön, dass es eine Fortsetzung gibt. Danke dafür!
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Story-Writer
    Nürnberg

Beiträge: 196
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RE: Carmen und Sebastian
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Datum:08.01.26 20:55 IP: gespeichert
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Liebe Leser,
ich hatte in den letzten Tagen etwas Zeit übrig und habe diese genutzt, um auch die Geschichte hier ein Bisschen weiterzuschreiben. Es sind bereits mehrere Kapitel halbwegs fertig, also wird es wahrscheinlich demnächst wieder öfter Updates geben.
Viel Vergnügen!
DarkO
Mein neues Zuhause
Wie Sebastian vermutet hatte, dauerte die Fahrt fast eine Stunde. Nach unserer Ankunft am Ziel schaltete er zunächst die beiden Zapfen in meinem Schritt und den Reizstrom aus. Dann befreite er mich aus der strengen Fesselung, löste die Riemen, die mich auf dem Boden des Kofferraums fixierten, und half mir beim Aussteigen.
Neugierig blickte ich mich um. Wir standen vor einem Bauernhaus, welches allem Anschein nach vor Kurzem komplett renoviert worden war. Ein paar Meter links von der Eingangstür befand sich eine Doppelgarage, in welcher Sebi seinen Audi geparkt hatte. Rechts von uns sah ich eine alte Scheune. Die Grundstückseinfahrt war gesäumt von hohen Bäumen.
„Wau!“ war mein erster Kommentar. „Hier wohnst du?“
Mein Verlobter umarmte mich. „Aber nein. Hier wohnen wir. Komm, lass uns reingehen, dann zeig ich dir erstmal alles. Oder brauchst du vorher etwas? Essen? Trinken? Strom?“
Schnell überprüfte ich die Statusanzeigen meines Systems. „Nein danke, ich bin versorgt“, erwiderte ich daraufhin. „Muss ich eigentlich jeden Satz mit ‚mein Verlobter‘ beginnen oder beenden, wenn ich mit dir rede, mein Verlobter? Dann hätte ich jetzt bereits mindestens einen Minuspunkt, weil ich das vor lauter Begeisterung gerade versäumt habe.“
Sebi lachte. „Nein, das musst du nicht unbedingt. Alles gut. Mir genügt es, wenn du respektvoll mit mir sprichst, wie es sich für eine brave Sklavin eben gehört.“
„Vielen Dank, das erleichtert mir das Tippen etwas“, meinte ich. „Weil ich diese neue Anrede in meiner Sprachausgabe noch nicht als Standard eingetragen habe. Da sind bis jetzt nur ‚Herrin‘ und ‚Herr‘ gespeichert.“
„Du darfst mich gerne auch Herr nennen. Vielleicht möchtest du später trotzdem mal die neue Anrede abspeichern? Schließlich gefällt es mir, wenn du mich ‚mein Verlobter‘ nennst.“
„Einverstanden. Mach ich doch gern, mein Verlobter. Aber eine Sache irritiert mich ein Bisschen: Als du mich abgeholt hast, hast du mir gesagt, dass du mich eigentlich nicht als deine ‚Sklavin‘ bezeichnen willst. Trotzdem hast du dieses Wort gerade benutzt.“
Lächelnd antwortete mein zukünftiger Gemahl: „Ja, Carmen. Auch wenn ich dich mehr als meine Verlobte und weniger als meine Sklavin betrachte, so entspricht letzteres dennoch deinem Status, solange du diese Uniform trägst.“ Er machte eine entsprechende Kopfbewegung in meine Richtung. „Das heißt, ich erwarte von dir, dass du dich dann auch so verhältst. So etwas wie Minuspunkte gibt es bei mir nicht. Sollte mir dein Verhalten mal nicht gefallen, dann sage ich dir das. Wenn du dann trotzdem damit weitermachst, werde ich dich angemessen bestrafen.“ Er hob mahnend den Zeigefinger. „Falls sich meine Latexsklavin einmal etwas richtig Schlimmes erlauben sollte, erfolgt die Bestrafung natürlich sofort.“
„Oh. Das klingt aber verführerisch, mein Herr“, erwiderte ich provokant, was mir einen Klapps auf den Hintern einbrachte.
Nachdem er die Ablage für meine Stiefelplatte aus dem Auto geholt hatte, ging Sebastian mit mir zur Eingangstür unseres neuen Zuhauses. An der Wand neben der Tür befand sich ein Tastenfeld und darunter eine graue Fläche, an die er nun einen kleinen Plastikchip hielt.
Die Haustür gab ein leises Summen von sich und Sebi machte eine auffordernde Geste. „Bitte, nach dir.“
Ich drückte die Eingangstür mit dem Ellenbogen auf, setzte die beidem Gummipuffer meiner Unterarmgehstützen auf die Fußmatte im Haus und schwang meinen Körper über die Schwelle. Nach einem weiteren Schritt blickte ich mich neugierig um. Vom Eingangsbereich aus führte je eine Treppe nach oben und nach unten. Dann gab es noch drei Türen: eine links, eine rechts und noch eine geradeaus. Alle waren geschlossen.
Über mir erklang ein merkwürdiges Surren und ich schaute nach oben. An der Decke war eine Art Schiene montiert, welche sich zum Inneren des Hauses hin immer weiter verzweigte. Die einzelnen Äste verliefen in alle möglichen Richtungen. Nachdem ich auch im Obergeschoss mehrere dieser Laufleisten erkennen konnte, nahm ich an, dass dieses Schienensystem im ganzen Haus an der Decke angebracht war. Von einem Schlitten an der Schiene direkt über mir schwebte eine Metallplatte mit einer Öse, die wiederum an einem Drahtseil befestigt war, zu mir nach unten.
Sebastian stellte sich neben mich und legte beruhigend eine Hand auf meine Schulter. „Diese Öse werde ich jetzt dauerhaft oben an deinem Helm befestigen. Keine Sorge, im Normalfall kannst du dich damit im ganzen Haus völlig frei bewegen. Die Laufkatze an der Decke wird dir dabei in jeden Raum folgen und das Seil, das dich mit ihr verbindet, verlängert sich automatisch, wenn du dich in einem Raum seitlich von der Führungsschiene fortbewegst. Allerdings ermöglicht es dieses System auch, dich daran zu hindern, bestimmte Räume oder Bereiche im Haus zu betreten oder dich zu zwingen, in ein bestimmtes Zimmer zu gehen und dort zu bleiben. Das heißt, in dem Fall musst du dann der Katze folgen. Wenn du das nicht tust, oder zu langsam bist und somit der Zug an dem Drahtseil zu stark wird, ermutigen dich Stromimpulse dazu, dich etwas zu beeilen. Solltest du das Haus verlassen wollen, ist dafür ab jetzt immer eine Freigabe meinerseits erforderlich.“ Er hob abwehrend die Hände. „Das gilt natürlich alles nur, solange du in diesem Sklavinnenanzug steckst.“
„Verstehe. Das heißt, ich kann in meiner Uniform nicht morgens mal schnell zum Bäcker flitzen und dich zum Frühstück mit frischen Brötchen überraschen? Zu schade“, scherzte ich.
„Ja, leider“, stimmte mein Zukünftiger mir schmunzelnd zu und griff nach der Ösenplatte. „Ich hoffe, dir gefällt die Idee mit dem Schienensystem trotzdem?“
Ein wohliger Schauer lief mir über den Rücken. „Liebster, ich musss zugeben, das macht mich gerade schon ziemlich geil. Bitte, Herr, befestige diese Öse an meinem Helm.“
„Dein Wunsch ist mir Befehl, verehrte Sklavin“, erwiderte Sebi lachend. Dann beug dich doch einmal kurz nach vorne.“
Nachdem ich seiner Aufforderung nachgekommen war, entfernte mein Verlobter eine Schutzfolie von der kleinen Metallplatte. Er presste die Platte einige Sekunden lang fest gegen meinen Helm. Anschließend verkündete er zufrieden: „So, das wäre erledigt. Der Kleber hält angeblich bis zu zweihundertfünfzig Kilo. Ein Entkommen ist demnach so gut wie ausgeschlossen.“
Mein ganzer Körper fing an, vor Erregung zu zittern. „Danke, mein Verlobter. Aber wieso sollte ich entkommen wollen? Dafür liebe ich es viel zu sehr, wenn meine Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Darüber hinaus sagt mir die Laufkatze da oben stets: „Hier ist dein Platz. Hier gehörst du hin. Das gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit.“ – Dieses Schienensystem ist wirklich eine tolle Idee.“
Sebastian lächelte. „Finde ich auch. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Idee ursprünglich nicht von mir stammt. Ich habe mal eine Geschichte gelesen, da war eine junge Frau gezwungen, zuhause ebenfalls an einer Schiene entlangzulaufen. Allerdings war diese Schiene, wenn ich mich richtig erinnere, in ihrem Fall im Fußboden verankert. Eine kurze Kette verband diese mit ihrem Halsband, sodass sie sich nur noch in demutsvoller Haltung, das heißt mit nach vorne geneigtem Oberkörper, fortbewegen konnte. Soweit wollte ich bei dir nicht gehen.“
„Da bin ich aber froh. Ich fürchte, gezwungen zu sein, ständig gebückt herumzulaufen, das wäre jetzt doch nichts für mich. So sehr ich es liebe, mich nur eingeschränkt bewegen zu können.
„Das würde auch gar nicht funktionieren, da du hier als Latexsklavin häufig auf Krücken oder deinem Spezialgefährt unterwegs sein wirst“, meinte mein Zukünftiger schmunzelnd. „Bevor wir gleich mit der Führung beginnen, solltest dich zunächst mit dem W-LAN hier verbinden. Dann bekommt dein System automatisch die neue Konfiguration aufgespielt. Hier gibt es unter anderem keine so strengen Regeln, was Schlafengehen und Aufstehen angeht. Deine täglichen Ladezeiten habe ich ebenfalls um jeweils eine Stunde nach hinten geschoben.“
Nachdem ich die von Sebi genannten Zugangsdaten eingegeben hatte, meinte er: „Gut, jetzt kann’s losgehen. Auf der linken Seite befinden sich die Garderobe und eine Toilette, geradeaus geht es ins Wohn- und Esszimmer, rechts ist die Küche“, erklärte Sebastian mir. „Weil ich mal eben einen Schluck Wasser brauche, fangen wir am besten dort an.“
Er lief an mir vorbei durch die rechte Tür.
Mir fiel auf, dass bei jeder Tür der Bereich zwischen Decke und Unterkante des Türrahmens in der Mitte einen Schlitz aufwies, durch den das Drahtseil, weiches mich mit dem Schlitten über mir verband, hindurchgleiten konnte. An beiden Seiten dieses Schlitzes war ein Streifen weißer Bürsten angebracht worden. Ich würde beim Betreten eines Raumes also darauf achten müssen, dass ich einigermaßen mittig durch die jeweilige Tür ging.
Ich folgte meinem Herrn und sah eine offene Küche mit jeder Menge Schränken auf der rechten und einer Theke auf der linken Seite. Dahinter erblickte ich einen rechteckigen Tisch mit sechs Stühlen. Im hinteren Bereich der Küche gab es einen Vorratsraum. Dessen Tür stand offen.
Sebi holte ein Glas aus einem der Hängeschränke und füllte es am Wasserhahn. Er trank es in einem Zug leer. „Okay. Jetzt können wir weiter. Ich würde vorschlagen, wir gehen als Nächstes hoch ins Obergeschoss. Dort darfst du dich dann von der Fesselplatte befreien, wenn du das möchtest.“
„Oh ja, Herr. Die würde ich tatsächlich gerne loswerden. Du weißt doch, ich teile deine Begeisterung für das Ding nicht.“
An der Treppe angelangt drehte ich mich zu Sebastian um. „Nimmst du mir bitte eine Krücke ab? Dann tue ich mir beim Treppensteigen leichter.“
„Klar, mein Schatz, gerne. Oder aber du gehst in die Garderobe. Dort findest du auf der rechten Seite ein Aufzug.“
„Es gibt hier einen Aufzug?“, fragte ich überrascht. „Wow!“
Mein Verlobter schmunzelte. „Sobald wir deinen Sklavinnenroller abgeholt haben, wirst du hier vermutlich öfter damit unterwegs sein. Und nachdem du mit dem Roller keine Treppen steigen kannst, habe ich den Fahrstuhl einbauen lassen. Außerdem bietet dein Anzug ja noch viele weitere Möglichkeiten, dich so zu fesseln, sodass du den garantiert öfter benutzen musst.“
„Sehr aufmerksam“, meinte ich anerkennend. „Aber jetzt gerade würde ich doch lieber die Treppe nehmen. Nachdem ich inzwischen recht gut mit den Krücken zurechtkomme, bin ich so vermutlich auch nicht wesentlich langsamer als mit dem Fahrstuhl.“
„Wie du willst“, antwortete Sebastian und nahm mir eine Unterarmstütze ab.
Mit einer Hand am Treppengeländer und dem verbliebenen Krückstock in der anderen erklomm ich Stufe für Stufe das Obergeschoss. Mein Verlobter und der Schlitten an der Decke folgten mir. Letzterer summte dabei leise. Am oberen Ende der Treppe wartete ich, bis Sebi mir meine zweite Gehhilfe reichte.
„Das Schlafzimmer findest du da vorne. Rechts geht es ins Bad. Hier links kommt man in einen Flur, der zu den beiden Arbeitszimmern führt. Gegenüber davon ist noch ein weiterer Raum, aber der ist, abgesehen von deinem Alkoven, aktuell noch größtenteils leer“, klärte er mich auf. „Es wäre möglich, den zu einem Spielzimmer auszubauen. Wenn du magst, können wir da zuerst reingehen. Dort finden wir sicher einen Platz für das hier.“ Er deutete auf das Gerät unter seinem Arm.
Ich nickte. „Gern.“
Was ich nach dem Betreten des Raumes als Erstes erblickte, war mein neuer Alkoven. Die sah im Grunde genauso aus wie der in meiner Zelle bei Sibylle und Rainer, außer, dass dieser hier weiß war und nicht grau. In der Zimmerdecke darüber waren zwei kleine Strahler eingebaut. Daneben gab es ausreichend Platz für sämtliche Möbel, die noch in meinem alten Zimmer standen. Ein Regal, in dem ich meine ganzen Fesseln und bei Nichtbenutzung die Karbonröhren an meinen Gliedmaßen verstauen konnte, war bereits vorhanden. Zudem eine große Holzkiste.
Die Batterieanzeige in meinem Helmdisplay sagte mir, dass es demnächst an der Zeit wäre, meine Akkus aufzuladen. „Liebster, wenn wir schon einmal hier sind, würde ich mich gerne kurz in meine Sklavinnenstation stellen. Natürlich nur, sofern es dir nichts ausmacht, eine halbe Stunde lang auf mich zu warten.“
„Klar, kein Problem! Mach das. Ich suche derweil nach einem geeigneten Platz für die Ablage deiner Stiefelplatte. Du solltest nur nicht zu viel Wasser tanken. Ich möchte nachher noch mit dir anstoßen.“
„Liebster, geht das, dass wir diesen Raum zu meiner neuen Zelle machen?“, erkundigte ich mich, während ich mich rückwärts auf die Ladestation zubewegte.
Sebastian zuckte mit den Schultern. „Na klar geht das. Ich war mir nur nicht sicher, ob wir hier noch eine Zelle für dich brauchen. Eigentlich dachte ich, dass du nach deiner einjährigen Haftstrafe vorerst genug davon hast, in einem Zimmer eingesperrt zu sein.“
„Komischerweise habe ich mich im Laufe der Zeit daran gewöhnt. Außerdem möchtest du vielleicht ein zusätzliches Druckmittel haben. Falls ich mal nicht brav bin, könntest du damit drohen, mich für eine Weile hier drin einzubuchten.“
„An sich ist das eine hervorragende Idee“, kommentierte Sebi. „Ich muss dem Schlitten an der Decke nur das Kommando dazu geben, dann bringt er dich in diesen Raum und lässt dich nicht mehr raus. Folglich wärst du hier drin gefangen und ich müsste nicht einmal die Tür abschließen. Wobei ich befürchte, dass das nicht wirklich den gewünschten Effekt hat. Ich mag mich irren, aber glaube, das würde dir sogar gefallen.“
„Du hast mich erwischt. Das klingt wirklich verlockend. Ich überleg mir mal was, womit ich dich ärgern kann“, entgegnete ich spitz.
Ein schmerzhafter Blitz entlud sich in meinem Intimbereich. Ich quiekte.
Mein Herr blickte mich ernst an. „Betrachte das als Warnung, Sklavin. Du hast jetzt bereits den zweiten bissigen Kommentar von dir gegeben. Wenn du weiterhin so aufmüpfig bist, dann werden wir demnächst gemeinsam herausfinden, welche Intensität und Wiederholrate von Elektroschocks nötig ist, um dir das auszutreiben. Oder soll ich stattdessen lieber jetzt gleich deine Sprachausgabe deaktivieren?“
Mir lief es eiskalt den Rücken runter. Nicht aus Angst vor einer Betrafung, sondern weil ich diesen strengen Ton von Sebastian schlicht nicht gewohnt war. Aber er gefiel mir. „Das ist nicht nötig, Herr. Es tut mir leid. Ich bin einfach glücklich, jetzt mit dir zusammen hier zu sein. Ich verspreche, mich in Zukunft zu beherrschen“, erwiderte ich eingeschüchtert.
Während ich in meiner Ladebucht stand, suchte mein Verlobter nach einer passenden Stelle für die Ablage meiner Fesselplatte. Aufgrund dessen, dass mein Anzug mich daran hindert, den Kopf zur Seite zu drehen und mein Blick somit stets starr nach vorne gerichtet ist, verschwand mein Liebster zwischendurch kurzzeitig aus meinem Blickfeld.
Dann meinte er, den perfekten Platz gefunden zu haben. „So, das Netzteil ist in der Steckdose. Das war’s oder?“
„Ja, danke. Ich kann die Stelle zwar gerade nicht sehen, aber es wäre echt super lieb von dir, wenn du darüber demnächst eine Griffstange und nebendran eine Halterung für meine Krücken montierst.“
„Selbstverständlich. Oder ich besorge das notwendige Material und du machst das selber, so wie du es brauchst. Bis dahin helfe ich dir gerne beim An- und Ablegen der Platte.“, erwiderte mein Zukünftiger, während er sich mir gegenüber an die Wand lehnte.
Die Halteklammern des Alkovens gaben mich wieder frei und ich steuerte die Ablage des Fesselbretts an.
Sebastian kam zu mir geeilt. „Hier, nimm meine Hand.“
Mit seiner Hilfe gelang es mir, mich von der Stiefelplatte zu befreien. „Danke, mein Liebster. Was würdest du davon halten, mir die Karbonschienen jetzt auch abzunehmen? Dann könnten wir später noch zusammen kuscheln. Du willst doch meine Arme und Beine heute nicht mehr fixieren, oder?“
Das Lächeln im Gesicht meines zukünftigen Ehemannes wurde immer breiter, wuchs zu einem fiesen Grinsen. „Oh, das ist eigentlich eine hervorragende Idee. Damit ich dir alles zeigen kann, brauchst du sicherlich deine Beine, Aber die Arme? Wenn du mir einen Grund nennen kannst, weshalb ich deine Ellbogen jetzt nicht im rechten Winkel arretieren sollte, dann lass mal hören.“
Wieder einmal dachte ich mir: „Carmen, wann lernst du endlich mal, den Mund zu halten?“ Da mir auf die Schnelle kein vernünftiges Argument dagegen einfallen wollte, hob ich notgedrungen meine Unterarme an. „Hier bitte, mein Herr. Du kannst sie sehr gerne fixieren, wenn du das möchtest.“
„Danke, so ist’s brav“, lobte Sebi mich. „Außerdem solltest du eigentlich auch mit versteiften Knien noch in der Lage sein, zu laufen.“ Noch bevor ich irgendwie darauf reagieren konnte, blockierte er die Scharniere an meinen Ellbogen und Kniegelenken, indem er nacheinander ein paar Tasten auf seiner Sklavinnensteuerung drückte. „Weil du gerade so toll mitgemacht hast, werde ich dir die Röhren nach unserem Rundgang abnehmen.“
„Das wäre nett. Danke.“. Obwohl ich mich ein Bisschen darüber ärgerte, dass ich mich nun deutlich schlechter bewegen konnte, als das mit der Fesselplatte der Fall wäre, fragte ich: „Möchtest du vielleicht meine Bewegungsfreiheit jetzt gleich noch weiter reduzieren, oder wollen wir vorher mit der Besichtigung fortfahren? Was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir auf jeden Fall schon einmal sehr gut.“
Sebastian lachte. „Nein, ich glaube, weitere Einschränkungen sind momentan nicht nötig, es sei denn, du wünschst dir unbedingt mehr.“
„Vielen Dank, aber ich fühle mich gerade ganz prächtig so.“
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Das wars für heute. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt...
Eure Carmen
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 08.01.26 um 22:06 geändert
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